Sa 17. November 2018 | 11-15 Uhr | LOFFT in der D22 | Demmeringstr. 22, 04177 Leipzig
Kosten : 15 € | Anmeldung: zfbd@protonmail.com

Die Bildende Künstlerin Anna Gohmert bietet mit ihrem offenen Workshopformat Denken mit der Hand TeilnehmerInnen die Gelegenheit sich aus ihrer jeweiligen (nicht-/ künstlerischen) Praxis und Perspektive dem Thema der „körperlichen Virtualität“ zu nähern. Dabei stellen sich die TeilnehmerInnen Fragen wie: Was kann ich mir unter Virtualität vorstellen? Wie beeinflusst Virtualität unsere Körperlichkeit und unseren Denkapparat? Welche(n) Körper hat Virtualität? Wie stehen sich virtuelles Gestenrepertoire und Körpersprache gegenüber?

Das Treffen dient dazu ein Zusammenspiel zwischen Körper und Denkapparat in Bezug auf das Thema Virtualität gemeinsam zu erforschen und eigene Denkansätze mit anderen zu teilen. Diese Denkansätze können sich in Medien wie Körper, Sprache, Text, Schrift und anderen Ausdrucksmöglichkeiten konkretisieren, verlieren jedoch nicht an Bedeutung, wenn sie den Status „unkonkret“ beibehalten.

Das Workshopformat ist als ein Experimentierraum gedacht, der durch einen interdisziplinären Austausch neue Blickwinkel und Arbeitsansätze für die eigene Forschung wie auch das Leben öffnen soll.

Anna Gohmert lebt und arbeitet in Stuttgart. Sie studierte Bildende Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Christian Jankowski, Prof Dr. Felix Ensslin, Prof. Mariella Mosler und Prof. Werner Pokorny. Im November 2016 präsentierte sie im Rahmen des Weissenhof-Programms ihre Meisterschülerarbeit in der Villa Merkel Esslingen. Seit 2012 wird sie von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert und besuchte dort von 2015 bis 2017 das Geisteswissenschaftliche Kolleg mit dem Schwerpunkt Dokumentarfilm. 2017 war Anna Gohmert Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg sowie in 2017/2018 Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude (Wimmelforschungs-Stipendium in Kooperation mit der Bosch GmbH Forschung und Vorausentwicklung). 2018 stellte sie unter den Top 20 des Karl Schmidt Rottluff Stipendiums aus. Außerdem wurden ihre Arbeiten u.a. in den Kunst-Werken Berlin, bei der Kleinplastik-Triennale (Esslingen), der Galerie Wiensowski & Harbord (Berlin), beim Fanaberie Performance Festival (Krakau, Bunkier Sztuki), in der Lotte (Stuttgart), beim Stuttgarter Filmwinter, im Taut (Stuttgart) und in der Villa Merkel (Esslingen) gezeigt. Aktuell sind ihre Arbeiten im Zusammenhang mit der Artist Residence Mannheim 2018, Einraumhaus c/o Barac (Eröffnung 20. 10.) zu sehen.

Hier geht’s zum Trailer der Reihe:

Eine Veranstaltung des Zentrums für Bewegliches Denken in Kooperation mit 4fürTanz e.V. und LOFFT – DAS THEATER

Gefördert vom Kulturamt der Stadt Leipzig